KenFM über die TAZ und die AfD
(22.05.2014)

von M. Jäger,

T-AfD-Z? LmaA!

Braun wählen. Links lesen. Geht‘s noch?

Nachdem die TAZ sich weiter frontal gegen die Friedensbewegung stellt, und aktuell erneut die Montagsdemos für Rechts erklärt hat
(http://www.taz.de/Linke-streitet-ueber-Montagsdemos/!138834/ ), verlost die rechtspopulistische Alternative für Deutschland jetzt Abos für das linke Presseerzeugnis.

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/nach-aerger-um-wahlwerbung-afd-verlost-taz-abonnements/9936344.html

Das kling...t zunächst einmal unpassend. Weiß man aber, dass die TAZ vor wenigen Tagen erst Werbung für die AfD geschaltet hat, schließt sich der Kreis.

Monate lang hatte die TAZ die AfD als Laden dargestellt, der auf gefrustete NPD-Wähler eine hohe Anziehungskraft ausübt.

Diese Feststellung ist korrekt.

Die TAZ hat den Montagsdemos „neu-rechtes Gedankengut“ unterstellt, da sie dort AfD-Wähler ausgemacht haben will. Nur, woran erkennt man einen AfD-Wähler, verehrte TAZ? Nun, egal.

AfD, so die TAZ, ist brauner Dreck.

Dann aber konnte eben diese AfD im „linken“ Vorzeigeblatt aus der Rudi-Dutschke-Straße dick Werbung machen.

Gegen Geld. Viel Geld.

Darauf angesprochen, hieß es aus der TAZ-Chefetage: „Wir sind käuflich.“

http://meedia.de/2014/05/20/wir-sind-eben-kaeuflich-taz-muss-sich-wegen-afd-wahlanzeige-rechtfertigen/

Stimmt. Die TAZ hat sich kurz vor der Europawahl zum Steigbügelhalter Neu-Rechter machen lassen. Echter Neu-Rechter. Sie ist das Blatt der Querfront. Zwischen TAZ-Wählern und AfD-Lesern gibt es eine große Schnittmenge. Die TAZ wirbt für die AfD, die AfD jetzt auch für die TAZ. Mit diesem Schulterschluss hat sich diese Gazette vollkommen ins Aus geschossen.

Die TAZ ist käuflich. Nicht nur für die AfD.

Jeder kann bei ihr seine Message unterbringen. Es kommt nur auf den Preis an.

Dass die TAZ permanent ÜBER mich, Ken Jebsen, spricht, aber nie MIT mir, dass sie bezüglich meiner Person lügt, erfindet und deutet, dass sich die Balken biegen, dass sie gegen Geld Propaganda für X macht, muss nach der AfD-Nummer jedem klar sein.

Jetzt lässt die Redaktion über die AfD TAZ-Abonnements verlosen.
Irre. Liegt das Blatt so schwer am Kiosk, dass man es verschenken muss?

Offensichtlich.

Würde man mir die „Nationalzeitung“ oder die „Junge Freiheit“ als Abo schenken, würde ich auch „Nein danke“ sagen, auf diese linke Tour falle ich nicht herein, denn ich steh nicht auf rechts.

Die TAZ hat mir ihrer Werbung für die AfD rechtes Gedankengut, wie es bei dieser Partei zum Grundton gehört, salonfähig gemacht. Sollte die AfD am 25. Mai in Brüssel punkten, hat sie das auch der TAZ zu verdanken.

Deshalb: Finger weg von diesem als links geltenden neu-rechten Blatt, das seit Jahren als NATO-Versteher gelten muss. Boykottiert all jene, die auf links machen, aber gegen Geld Neu-Rechte in die Parlament hieven.

TAZ, das heißt „Rechts rum und Marsch!“. Ne, lass mal...

Dass die TAZ keine echten Linken wie mich leiden kann, liegt auf der Hand. Vergesst diese Verräter an der aktuellen Friedensbewegung, den Mahnwachen. Trefft diese Blättchen, wo es weh tut. Kauft die TAZ nicht mehr.

Sollte das Blatt 2014 pleite gehen, wird das Haus schräg rechts gegenüber zumindest die Chefetage der TAZ übernehmen.

Schräg rechts gegenüber ist die BILD.

Warum auch nicht. Die BILD ist längst Teil der TAZ. So stieg Kai Diekmann als BILD-Chef schon vor Jahren als Genosse mit ein.

http://www.tagesspiegel.de/medien/bild-chef-diekmann-wird-taz-genosse/1509744.html

Die von der TAZ so gern beschimpfe GroKo ist bei der TAZ selber schon seit Jahren der Status Quo.

Für kein Geld der Welt würde ICH diese nach rechts offene Gazette noch bei mir in der Redaktion dulden.

Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, wann die TAZ aus Geldmangel der Swoboda-Partei eine eigene Kolumne zukommen lässt.

Gegen Geld. Viel Geld.